Mit der neuen KTM SX-E 2.12 erweitert der Hersteller sein Portfolio im Bereich der elektrischen Kindermotorräder. Das Modell schließt die Lücke zwischen der SX-E 2 und der SX-E 3 und richtet sich gezielt an etwas größere Einsteiger, die eine passendere Plattform für ihre Körpergröße benötigen.
Technisch basiert die SX-E 2.12 auf dem bewährten Zentralrohr-Aluminiumrahmen der SX-E 2, wurde jedoch für einen höheren Stand modifiziert. Durch den Einsatz eines 12-Zoll-Vorderrads sowie angepasster Fahrwerkselemente wächst die Sitzhöhe um 66 mm gegenüber dem Maximum der SX-E 2, während das Gesamtgewicht bei lediglich 29 kg bleibt.
Fahrwerk und Antrieb
Für die Dämpfung sorgt vorne eine hydraulische WP-Gabel mit 90 mm Federweg. Am Heck ist ein 34 mm hydraulisches Monoshock-Federbein direkt an der Schwinge montiert, das eine einstellbare Federvorspannung bietet und 70 mm Federweg bereitstellt. Dank der größeren Räder und der Fahrwerksgeometrie profitiert das Bike zudem von einer verbesserten Bodenfreiheit und einem längeren Radstand.
Der Antrieb erfolgt über einen wartungsfreien 1,8-kW-HUB-Motor, der ein maximales Drehmoment von 50 Nm liefert. Da das Konzept vollständig auf Ketten oder Ritzel verzichtet, konnte das Gewicht niedrig gehalten werden; zudem erhöht der Wegfall beweglicher Antriebsteile die Sicherheit bei Stürzen. Die Energieversorgung übernimmt ein wasserdichtes Lithium-Ionen-Batteriesystem (IP65) mit einer Kapazität von 9,4 Ah.
Laden und Sicherheit
Das externe Ladegerät liefert bis zu 500 W und ist für den Anschluss an 110- oder 230-Volt-Steckdosen ausgelegt. Eine vollständige Ladung ist laut Hersteller in etwa 60 Minuten abgeschlossen. Da das Motorrad geräuscharm arbeitet, eignet es sich auch für den Einsatz in Wohngebieten oder Parks mit Lärmbeschränkungen.
Sicherheit wird durch einen Roll-over-Sensor großgeschrieben, der bei einem Sturz oder Umkippen die Stromzufuhr unterbricht. Zusätzlich ist eine Reißleine mit einem Kill-Switch verbunden, um den Motor in unkontrollierten Situationen sofort zu stoppen. Über ein beleuchtetes Multifunktionsdisplay am Lenker behalten die jungen Fahrer den gewählten Fahrmodus im Blick, der durch unterschiedliche Farben signalisiert wird.



