Die MotoGP erweitert ihr Nachwuchsförderprogramm „Road to MotoGP“ um ein neues Konzept: Die MotoGP Academy. Mit diesem offiziellen Qualitätssiegel zeichnet der Motorrad-WM-Veranstalter weltweit Rennschulen und Institutionen aus, die höchste Standards bei der Ausbildung junger Talente auf und abseits der Rennstrecke garantieren.
Das am 21. Oktober 2026 vorgestellte Programm zielt darauf ab, den Motorradrennsport gezielt in unterversorgten Regionen zu fördern und gleichzeitig die Markenpräsenz der MotoGP vor Ort zu stärken. Die zertifizierten Einrichtungen sollen dabei als lokale Knotenpunkte fungieren, die den Sport für Fans und angehende Rennfahrer gleichermaßen zugänglicher machen.
Strenge Kriterien für Partner
Um Teil dieses exklusiven Netzwerks zu werden, müssen potenzielle Partner strenge Anforderungen erfüllen. Diese umfassen die Bereiche Infrastruktur, Trainingsmethodik, technische Ausführung sowie die Sichtbarkeit der Marke. Im Gegenzug investiert die MotoGP direkt in den Erfolg der einzelnen Standorte. Unterstützt werden die Academies durch maßgeschneiderte Toolkits, Hilfe bei Aktivierungsmaßnahmen und Branding sowie durch exklusive Rabatte auf MotoGP-Produkte.
Struktur und Namensgebung
Das Namenskonzept der neuen Academies orientiert sich am Vorbild der FIM MotoMini World Series. Jede Institution trägt künftig den Namen ihrer Nation, Region oder ihres Kontinents. Während in größeren Nationen und Märkten mit hohem Wachstumspotenzial mehrere Standorte möglich sind, dient in anderen Ländern eine nationale Academy als zentraler Anlaufpunkt. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf Schlüsselmärkten, in denen der Motorradsport weiter ausgebaut werden soll.
Interessierte Institutionen und Partner, die Teil des MotoGP Academy-Netzwerks werden möchten, können für weitere Informationen Kontakt unter
