Der Gresini-Ducati-Pilot Fermin Aldeguer musste sich nach einem Sturz beim MotoGP-Rennen in Mandalika einer Operation an der rechten Hand unterziehen. Ob der Spanier bereits beim kommenden Grand Prix auf Phillip Island wieder an den Start gehen kann, ist derzeit noch ungewiss.
Der medizinische Dienst der MotoGP bestätigte einen Bruch an der Basis des ersten Mittelhandknochens. Die Operation wurde nach Aldeguers Rückkehr nach Spanien von Dr. Xavier Mir durchgeführt. Via Instagram gab der Fahrer Entwarnung bezüglich seines allgemeinen Zustands, doch die Teilnahme am australischen Rennwochenende bleibt aufgrund der Schwere der Verletzung gefährdet.
Der Unfall ereignete sich am Sonntag in Mandalika, nachdem Aldeguer in der ersten Runde bereits von Startplatz sechs auf die vierte Position vorgefahren war, bevor er in Kurve 16 stürzte. Ducati-Teammanager Davide Tardozzi äußerte sich gegenüber Sky Italia skeptisch hinsichtlich eines Einsatzes in Australien: „Ich glaube nicht, dass er in Phillip Island dabei sein wird.“
Für Aldeguer ist dies bereits die dritte Verletzung in der laufenden Saison 2026. Zuvor musste er aufgrund eines Oberschenkelbruchs bereits die Vorsaisontests sowie den Saisonauftakt in Thailand auslassen und fiel später nach einer Wirbelverletzung in Assen für drei weitere Rennen aus. Zudem unterzog er sich erst kürzlich einem Eingriff zur Entfernung von Metallteilen aus seinem linken Bein.
Nach dem Grand Prix in Australien stehen noch vier weitere Saisonläufe auf dem Programm, bevor Aldeguer für die neue 850er-Ära zu VR46 wechseln wird.
